Am 26. Februar 2026 hat das Committee on Payments and Market Infrastructures (CPMI) seinen aktualisierten Bericht zu den harmonisierten ISO 20022-Datenanforderungen für grenzüberschreitende Zahlungen veröffentlicht. ISO 20022 ist der führende internationale Standard für den elektronischen Austausch von Finanznachrichten zwischen Banken und Finanzinstituten – deshalb ist es bedeutsam, dass der Legal Entity Identifier (LEI) als global standardisierter und öffentlich zugänglicher Identifikator integriert wurde.
Die Aufnahme des LEI in diesen zentralen, globalen Standard ist ein klares Signal für die weiterhin wachsende Bedeutung des LEI im internationalen Finanzwesen.
Die wichtigsten Aussagen des Berichts im Überblick:
- Für Finanzinstitute bleibt der BIC der Mindeststandard – der LEI wird jedoch ausdrücklich als ergänzender Identifikator empfohlen.
- Für Unternehmen empfiehlt der Bericht, Namen und Adressdaten wo möglich durch einen LEI zu ergänzen.
- Der LEI wird direkt mit verbessertem Straight-Through Processing, effizienterer Validierung und mehr Transparenz im Zahlungsverkehr verknüpft.
Im Kontext der FATF Empfehlung 16 positioniert der Bericht den LEI als Bestandteil einer zukunftsfähigen Compliance-Strategie.
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